FAQ zu Open Data und Open Science in der Sportpsychologie

Translated title of the contribution: FAQ about open data and open science in sports psychology

Felix D. Schönbrodt (Corresponding author), Anne M. Scheel

Research output: Contribution to journalArticleAcademic

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Abstract

Präambel: Viele Diskussionspunkte um Open Data lassen sich grob in zwei Perspektiven einteilen. (A) die Qualitätsperspektive, bzw. die Gemeinwohlperspektive: Wie können wir gute Wissenschaft machen und echtes Wissen generieren? Was können wir aus der aktuellen Replikationskrise lernen und in Zukunft besser machen? Die andere Perspektive könnte man als (B) individuell-strategische Perspektive bezeichnen: Was bedeuten die neuen Forschungspraktiken und -anforderungen für die individuellen Karrieren von Forscherinnen und Forschern, insbesondere aus dem Nachwuchs? Wo liegen strategische Vor- oder Nachteile? Gibt es „free rider“ oder „research parasites“ (Longo & Drazen, 2016; McNutt, 2016), die mich ausnutzen? Wie kann ich mich in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt gegen die Konkurrenz durchsetzen? Die aktuell vorliegenden Fragen beziehen sich zu einem großen Teil auf die zweite Perspektive. Das ist bei Nachwuchsforschenden legitim und nachvollziehbar. Uns ist es aber wichtig, bei allen Karriereunsicherheiten die übergeordnete Frage nicht zu vergessen: Wie können wir gute Wissenschaft umsetzen? Wie können wir dazu beitragen, dass echtes Wissen generiert wird? Das sollte uns als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das wichtigste Anliegen sein. Und entsprechend sollten wir als Fachgemeinschaft auch Karriereanreize so organisieren, dass sie dieses Ziel unterstützen.
Translated title of the contributionFAQ about open data and open science in sports psychology
Original languageGerman
Pages (from-to)134-139
JournalZeitschrift für Sportpsychologie
Volume24
Issue number4
DOIs
Publication statusPublished - 2017

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