Die Aachener Thomas-Stahlforschung als kulturelles Kampffeld : Fritz Wüst, der Aachener Hütten-Aktien-Verein und die Forschungen der Technischen Hochschule Aachen zur Verbesserung des Thomas-Verfahrens 1901-1918

S. Krebs

    Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterAcademic

    Abstract

    Zwischen 1901 und 1918 bestanden durch die aufbiuhende moderne Eisenhütten kunde an der Aachener Technischen Hochschule und der räumlichen Nähe mit dem Aachener Hütten-Aktien-Verein in Rothe Erde bei Aachen — einem der bedeutendsten Thomas-Stahiproduzenten dieser Zeit — theoretisch auRergewohniiche Bedingungen für eine intensive Wechselwirkung zwischen wissenschaftlicher Forschung auf der einen Seite und der industrielien Entwicklung des Thomas-Verfahrens auf der anderen. Dieser Handlungsraum soil im Folgenden als ,,Aachener Zeitfenster" verstanden werden. Ziel der Untersuchung ist es, ausgehend von den Forschungsbeitragen der Aachener Hochschule zu überprüfen, ob die — noch genauer zu bestimmenden — Rahmenbedingungen diese Wechselbeziehung tatsachlich begunstigten. Zur Einschrankung des Untersuchungsgegenstandes sei hier bereits vorweg geschickt, dass im Rahmen dieser Studie der grosse Komplex der chemischen und eisenhüttenkundlichen Grundlagenforschung ausgespart bleibt und nur spezifische Beitrage zur technischen und experimentelien Untersuchung des Thomas-Verfahrens und der Theorie des Thomas-Prozesses Berucksichtigung finden. Letzdich leistet die voriiegende Arbeit einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des Thomas-Verfahrens.
    Original languageGerman
    Title of host publicationDas Thomas-Verfahren in Europa. Entstehung - Entwicklung - Ende
    EditorsManfred Rasch, et al
    Place of PublicationEssen
    PublisherKlartext
    Pages256-271
    Number of pages16
    ISBN (Print)978-3-89861-807-6
    Publication statusPublished - 2009

    Cite this