Das Laufrad : Teil I: Das Quasi-Rad

E.A. Dijksman

Research output: Contribution to journalArticlePopular

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Abstract

Zwei gekoppelte, punktsymmetrische Sechsecke bilden eine kinematische Kette mit Laufgrad 1. Solch eine Kette sei hier ‘Quasi-Rad’ genannt, weil die zwölf Drehgeienke sich über drei konzentrische Kreise verteilen. Das Quasi-Rad kann abgeleitet werden aus dem Wunderlichschen Zwölfstabgetriebe, und zwar von dem Typ, der vier Antiparallelogramme enthält. Hintergrund für diese Umwandlung ist die Ergänzung, die späterOene Bottema diesem Getriebe gegeben hat, nämlich die Ergänzung von Wunderlichs Getriebe mit vier die gezwungene Bewegung nicht behindernden Stäben. Eine weitere Umwandlung findet statt mittels einer partiellen Umwandlung von vier Antiparallelogrammen in vier Galloway-Ketten. Von dem daraus zu erhaltenden Quasi-Rad beschreiben einander gegenüberliegende Punkte offensichtlich Koppelkurven eines Gelenkvierecks. Dasselbe trifft zu für den Mittelpunkt des Rades bezüglich jeder der zwölf Seiten. Diese Eigenschaften ermöglichen es dem Konstrukteur, die Abmessungen so zu ändern, daß die parallele Kontraktion oder Dehnung des Rades auf erwünschte Weise vorgeschrieben werden kann. Im zweiten Teil dieses Aufsatzes wird näher eingegangen auf die möglichst beste Geradführung des Radmittelpunktes und auf die verschiedenen Ausführungen der Speichenketten, die für den Fußwechsel und den Antrieb des Rades nötig sind.
Original languageGerman
Pages (from-to)122-126
JournalForschung im Ingenieurwesen
Volume52
Issue number4
DOIs
Publication statusPublished - 1986
Externally publishedYes

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